Griechenland – Finale im Schuldenstreit?

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Wortschatz-Datenbank

der Schuldenstreit (die Schuld + der Streit) debt dispute
eng zusammenarbeiten to  cooperate closely/tightly
Probleme lösen to solve problems
die Staatspleite state bankruptcy
den Euro abgeben (=die Eurozone verlassen) to relinquish the Euro currency  (=leave the Eurozone)
neue Vorschläge (pl. von Vorschlag) präsentieren to present new proposals
endgültig final, definite, ultimate
gehören zu to belong to, be part of
die Erhöhung der Mehrwertsteuer VAT increase
die Herabsetzung des Renteneinstiegsalters reduction of retirement age
die Reform (die –en) reform
beschließen to decide on [Reformen beschließen – to adopt reforms]
die Stabilisierungspolitik stabilization policy
verwirklichen to fulfill, to make come smth true
Sparvorschlägen (sparen + der Vorschlag) proposals of savings
mittlerweile in the meantime, meanwhile
auf Probleme stoßen to encounter problems
die Rückzahlung repayment
fällig due
es ist fraglich it is questionable
drohen to threaten
Staatsbankrott (=Staatspleite) state bankruptcy
führen zu to lead to
der Ausstieg aus dem Euro exit from the Euro(zone)
laut according to
offenbar apparently, obviously
erwarten (wird erwartet) to expect (is expected)
die Auswirkung (die –en) impact, effect, consequence
sich durch etwas abschrecken lassen to get scared off by smth
das Urlaubsziel (die –e) (das Ziel + der Urlaub) holiday destination

 

Griechenland und Deutschland (wie auch andere Länder Europas) arbeiten schon seit langem eng zusammen, um die finanziellen Probleme Griechenlands zu lösen. Trotzdem ist die Gefahr der griechischen Staatspleite immer größer. Viele Deutsche wollen Griechenland nicht mehr helfen. Sie meinen sogar, dass Griechenland den Euro besser abgeben sollte, es gibt aber auch Deutsche, die den Griechen ihre volle Solidarität versichern.

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Höchste Zeit für Reformen: Einen Tag vor dem Euro-Krisengipfel hat Alexis Tsipras (Griechenlands Regierungschef) neue Vorschläge für eine “endgültige Lösung” der Schuldenkrise präsentiert. Zu diesen gehören vor allem die Erhöhung der Mehrwertsteuer für Hotels und Restaurants und die Herabsetzung des Renteneinstiegsalters. Die Reformen müssen sowieso erst noch im griechischen Parlament beschlossen werden. Das bedeutet, dass Athen frühestens Mitte Juli wieder liquide werden könnte. Außerdem funktioniert die Stabilisierungspolitik nur dort, wo Reformen nicht nur beschlossen, sondern auch verwirklicht werden. Zu den neuen Sparvorschlägen aus Athen gab es noch keine Reaktionen aus Berlin.

Mittlerweile stößt Griechenland auf weitere Probleme. Die Rückzahlung der fälligen 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds scheint unmöglich. Es ist auch fraglich, ob Griechenlands Regierung in diesem Monat Renten und Gehälter überhaupt noch bezahlen kann. Ohne Fortschritte bei dem Krisengipfel droht Griechenland Ende Juni der Staatsbankrott, was zum Ausstieg aus dem Euro führen könnte. Laut Google werden offenbar weltweit jedoch keine großen Auswirkungen der Tragödie der Griechen erwartet.

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Doch deutsche Touristen lassen sich durch diese Probleme nicht abschrecken. Aufgrund der schönen Strände und des schönen Wetters ist Griechenland immer noch eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen.

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Image courtesy of James Barker at FreeDigitalPhotos.net

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