VW-Skandal

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VW-Skandal

© Free German Lessons, Merve Tuncay

 

schwindelerregend vertiginous, dizzy, spiraling
einräumen, hat eingeräumt (=eingestehen) to admit, to concede
der Abgastest (Abgas + Test) emission test
verbessern, hat verbessert = besser machen to improve
betroffen sein (betreffen) to be affected
die Marke, n brand
Autos vom Markt nehmen to take sth. off the market
der Gebrauchtwagen second-hand / used car
zurücktreten von to step back, resign
der Aufsichtrat (die Kontrollinstanz, die den Vorstand (=die Chefs) einer AG kontrollieren) supervisory board
der Vorstand (Direktor einer Firma, eines Vereins..) excecutive directors/board
binnen (=während, innerhalb) within
gestehen, gestanden, hat gestanden to confess
die Strafe (Verb: strafen) punishment
gefährden to endager, to jeopardize
der Betriebsrat (=Arbeitnehmervertretung von Unternehmen, Konzerne) work council, staff association
der Beschäftige, die Beschäftigten (=Arbeitnehmer, Angestellte) employee
  • Volkswagen hat eingeräumt, dass der Konzern die Ergebnisse von Abgastests bei Dieselmotoren manipuliert hat. Laut Angaben des Konzerns wurde weltweit in etwa elf Millionen Diesel-Fahrzeugen eine Software verwendet, die die Emissionen verbessert.
VW from behind, Slowly Spoken German News

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  • Laut Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sind in Deutschland 2,8  Millionen Fahrzeuge betroffen. In den USA muss der Konzern bereits 482.000 Fahrzeuge der Marken VW und Audi zurückrufen.
  • Volkswagen wird Dieselautos mit Vierzylindermotoren dort vom Markt nehmen, auch Gebrauchtwagen.

 

  • Konzernchef Martin Winterkorn ist inzwischen zurückgetreten. Der Aufsichtsrat von VW ernannte den bisherigen Porsche-Chef Matthias Müller zum neuen Vorstandsvorsitzenden.
  • Nach Bekanntwerden des Skandals hatte die VW-Aktie binnen zweier Tage insgesamt fast 40 Prozent verloren.
  • Laut internen Ermittlungen sollen mehrere Ingenieure gestanden haben, die Manipulations-Software installiert zu haben. Auch der VW-Entwicklungschef Hackenberg steht nun im Visier der Ermittler
  • Volkswagen droht eine Strafe der US-Umweltbehörde in Höhe von bis zu 18 Milliarden Dollar
  • Die weltweite Abgas-Affäre bei Volkswagen gefährdet aktuell keine Jobs bei Europas größtem Autobauer. “Derzeit, das ist die gute Nachricht, gibt es noch keine Konsequenzen für Arbeitsplätze”, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh am heutigen Dienstag (6. Oktober 2015) bei der ersten Betriebsversammlung nach dem Bekanntwerden des Skandals im VW-Stammwerk in Wolfsburg vor mehr als 22.000 Beschäftigten. “Und es gibt den festen Willen, dass wir alles tun werden, um die Beschäftigung zu sichern”, versprach Osterloh.

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